Leibnizschüler gestalten einen musikalischen Gottesdienst zum Song von Michael Patrick Kelly

Wie können wir uns von Dingen befreien, die uns innerlich einengen oder belasten? Um diese Frage ging es am 13. September in der evangelischen Stadtkirche Höchst. Zehntklässler haben dazu im Kurs Evangelische Religion einen lebendigen Gottesdienst vorbereitet.

Höhepunkt war das Einreißen einer symbolischen Mauer mit den Ängsten und Sorgen der rund einhundert Teilnehmenden. „Ich möchte alles loswerden, was zu Streit, Neid und Missgunst führt, damit durch mich Frieden in die Welt kommt“, stand auf einem der Zettel, die die Besucherinnen und Besucher beschriften konnten. Dabei ging es auch um Leistungsdruck, das Erstarken von Rechtsextremismus oder die Sorge um die eigene Gesundheit.

Vier Wochen lang konnten die Schülerinnen und Schüler unter der Anleitung von Religionslehrer Siegfried Krückeberg den Gottesdienst vorbereiten. Sie entwickelten das Konzept selbst, formulierten alle Texte, Gebete und sogar die Predigt und trugen ihre Beiträge dank einer Probe mit Pfarrer Felix van Elsberg professionell vor.

Auch die musikalische Gestaltung lag ganz in der Hand der Leibnizschule. So sang der Auswahlchor unter der Leitung von Jeannine Görde-Vogt und begleitet von Jessica Walter am Flügel berührende Stücke wie „Halleluja“ und „Raise Me Up“.

Nach dem Gottesdienst konnten die Teilnehmenden noch gemütlich bei einer Tasse Kaffee und selbst gebackenem Kuchen zusammensitzen.